24. Mai 2017 | Wertschöpfung

Mut zu mehr Wertschöpfung

Noch weiß niemand genau, wie die digitalen Technologien und ihre Vernetzungsmöglichkeiten Industrien, Unternehmen und ihre Prozesse auf den Kopf stellen werden. Aber wir erahnen doch: Es wird einiges auf uns zukommen, wenn wir Entwicklungen wie den Vormarsch der Roboter und 3-D-Drucker oder das Google-Auto in die Zukunft projizieren. Wir erleben eine Neudefinition dessen, was wir „industrielle Wertschöpfung“ nennen: Der gesamte Prozess von der Planung eines Produkts über seine Herstellung bis zum Verkauf erfährt eine radikale Neugestaltung – und wartet mit enormen Potenzialen auf.

Die Digitalisierung sprengt Industriegrenzen – der wahre Konkurrent ist branchenfremd!

Kann jetzt jeder Autos bauen? Die Digitalisierung reißt Grenzen ein, die lange als undurchlässig galten. Wie aus dem Nichts tauchen digitale Konkurrenten aus fremden Industrien auf und stellen traditionelle Geschäftsmodelle infrage. Der Blick auf die eigene Branche allein reicht nicht mehr aus. Das haben schon viele Unternehmen erkannt. Aber sind sie auch gut genug darauf vorbereitet?

Mann oder Maus? Es braucht die Wachsamen, nicht die Ängstlichen!

Stillstand ist keine Option: Aus den technologischen Sprüngen ergeben sich große neue Chancen – wenn der Wandel in den Unternehmen richtig gemanagt und von allen mitgetragen wird. Nur wer die Belegschaft überzeugt, wird Widerstand vermeiden und die Transformation reibungslos bewältigen. Wer die großen Chancen nicht wahrnimmt und nicht rechtzeitig mitzieht oder es falsch anfasst, kann seine Marktposition verlieren.

Kooperation statt Konkurrenz – das Unternehmen von morgen überlebt als Verbund!

All together now: Die Zeit der autonomen Einzelkämpfer im Markt ist vorbei. Wettbewerbsvorteile und selbst Wissensvorsprünge erreichen und behalten Unternehmen nicht mehr durch strikte Geheimhaltung, sondern – im Gegenteil – in Zukunft verstärkt durch mehr Offenheit. Es geht um neue Stufen der Zusammenarbeit mit Zulieferern und Kunden – und auch mit Wettbewerbern.

Der Letzte macht das Licht aus – aber im Dunkeln geht es weiter!

Die menschenleeren Fabriken rücken näher: Immer intelligentere Generationen von Maschinen führen zu noch kapitalintensiveren Produktionen, die bald praktisch ohne menschliche Arbeitskraft auskommen werden. Diese Entwicklung wird sich dramatisch beschleunigen. Die 3-D-Drucker erlauben zugleich ein bislang unvorstellbares Maß an Produkt-Individualisierung.

Dinosaurier können fliegen lernen!

Unternehmenslenker können sich nur auf eins sicher verlassen: Die Unsicherheit ist ihr neuer ständiger Begleiter. Der Planungshorizont schrumpft rapide, die Strategieentwicklung muss neu justiert und an die veränderten Bedingungen angepasst werden. Die Aufgaben werden komplexer und herausfordernder. Die wenigsten fühlen sich darauf wirklich gut vorbereitet.

Die komplette Studie steht hier zum Download bereit.